Montag, 12 März 2018 21:45

Die Pünkterl kommen nach Landshut

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Michi fliegt mit seiner Zweiten zum nächsten Sieg Michi fliegt mit seiner Zweiten zum nächsten Sieg

 

Abstand auf Vorletzten verringert

Nach dem überraschenden Sieg am letzten Spieltag gegen den Tabellenzweiten TSV Diedorf war die Mannschaft eigentlich hochmotiviert und wollte am Samstag auswärts beim ESV München unbedingt an diese tolle Leistung anknüpfen. Jedoch war an diesem Tag der Wurm drin und niemand konnte an dem Tag annähernd Normalform erreichen.

 

Nach den Doppeln lag man nach dem knappen Sieg von Graf/Frey im Damendoppel zwar nur knapp mit 1:2 zurück, jedoch konnte man danach keinen einzigen Punkt mehr auf der Haben-Seite verbuchen. Am ehesten dran an einem weiteren Punkt war noch Florian Merkel im dritten Herreneinzel gegen Pascal Scheiel. Nach gewonnenem ersten Satz und einem mit 21:23 knapp verlorenem zweiten Satz, musste er sich jedoch anschließend leider auch im dritten Satz geschlagen geben. Alle anderen Spiele gingen deutlich in zwei Sätzen an die Münchner und somit musste man sich am Ende mit 1:7 geschlagen geben.

Enttäuscht von der schwachen Leistung am Vortag wollte das Team am Sonntag vor den heimischen Fans gegen den TV Augsburg 1847 zeigen, dass man immer noch ein Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt hat und bereit ist, alles dafür zu tun. Mit vollem Elan und hohem Kampfgeist konnten zu Beginn sowohl das erste Herrendoppel Nettinger/Euringer, als auch das Damendoppel Graf/Frey gewonnen werden. Motiviert von diesem fulminanten Start gingen Merkel/Gschwendtner in ihr zweite Herrendoppel. Nach gewonnenem ersten Satz verloren die beiden jedoch ein wenig den Faden und mussten den zweiten Satz leider knapp abgeben. Mit großem Kampf und hoher Konzentration konnten die beiden dann den dritten Satz für sich entscheiden und erhöhten auf zwischenzeitlich 3:0. Nachdem Heiko Müller sich im ersten Herreneinzel dem starken Weißrussen Yury Savelyev geschlagen geben musste, gingen Michael Nettinger und Franziska Frey in ihre jeweiligen Einzel. Beiden merkte man von Anfang an, dass sie ihre Spiele unbedingt gewinnen wollten, um den so wichtigen Sieg für das Team frühzeitig einfahren zu können. So gewannen beide den ersten Satz jeweils sehr deutlich. Im zweiten Satz konnten sich die beiden Gegner jedoch besser auf die Spielweise der Postler einstellen, sodass es auf beiden Courts spannend wurde. Michi lag bereits 16:20 zurück und zeigte aber wieder seinen unbändigen Kampfgeist und machte ganze sechs Punkte in Folge, wodurch er den Satz mit 22:20 und somit auch das Spiel für sich entscheiden konnte und den wichtigen vierten Punkt holte. Angestachelt von der kämpferischen Leistung auf dem Nebenfeld, wollte Franzi Michi in Nichts nachstehen und biss sich erfolgreich durch den zweiten Satz, welchen sie am Ende mit 21:19 für sich entscheiden konnte und somit den Siegpunkt für das Team holen konnte. Somit konnten Florian Merkel im dritten Herreneinzel als auch das Mixed Regina Graf/Lukas Euringer eigentlich entspannt in ihre Spiele gehen. Doch motiviert durch die Leistung ihrer Mitspieler legten auch sie jeweils fulminant los und konnten am Ende mit tollen Leistungen einen tollen 7:1-Sieg erspielen.

Nun geht es in 2 Wochen gegen den Vorletzten, TuS Geretsried II sowie den BC Fürstenfeldbruck. Auch wenn der Rückstand auf den Relegationsplatz bei nur noch vier zu vergebenden Punkten immer noch zwei Punkte beträgt, hat man jedoch immer die Hoffnung auf ein kleines Wunder. Dafür muss die Mannschaft aber in beiden Spielen wieder so eine tolle Leistung wie gegen Augsburg abrufen und benötigt zudem natürlich auch ein Quäntchen Glück.

Auswärts läuft’s bei der Ersten!

Sowohl am Samstag, als auch am Sonntag konnte erst gegen DJK Regensburg und schließlich beim TuS Geretsried II je ein 5:3 Sieg zurück nach Hause gebracht werden. Somit befinden sich vier weitere, vielleicht noch sehr wichtige Punkte auf dem Konto, denn plötzlich hat man ein Wörtchen um den Aufstieg in die Regionalliga mitzureden. Nur zwei Punkte trennen den PostSV vom Tabellenzweiten, den TV Diedorf.

Der Trend der letzten Spieltage, dass die Erste vor allem durch die Herrenspiele punktet, setzt sich fort, da sich die Verletzungssorgen auf Seiten der Damen leider nicht mehr bis Saisonende lösen lassen. Neben Stammspielerin Mira Bein kämpften Alicja Szyszka und Johanna Bachhuber um jeden Punkt. Leider reichte es gegen Regensburg nicht für die magische 21 für die Landshuter Damen. Damendoppel, -einzel und Mixed ging an die Regensburger in jeweils zwei Sätzen. Ganz anders verliefen die Herrendoppel und -einzel. Ebenfalls in klaren zwei Sätzen wurde hier jedes Spiel gewonnen. Auch wenn 5:3 nach einem knappen Ergebnis klingt, war die Leistung bei den Siegpunkten doch sehr souverän. Die Entwicklung ging also während der Saison stetig nach oben. Zu Beginn gab man noch deutlich mehr Einzel ab.

Die Ergebnisse in Geretsried waren eine fast exakte Kopie des Vortags. Höchst motiviert ging man in diese Partie, um den Vorletzten keine Punkte zu geben, die den Vorsprung auf die eigene Zweite erweitern könnten. Lediglich im ersten Herreneinzel musste Alfons Bachhuber die Entscheidung im dritten Satz suchen, wobei er dort dem Gegenüber Matthias Minz vor allem konditionell überlegen war. Das Mixed Mario Schmidt/Mira Bein konnte sich im Vergleich zum Vortag ebenfalls einen Entscheidungssatz erkämpfen. Dort fehlte allerdings nach bereits gewonnenem Gesamtspiel ein wenig der letzte Biss.

Wolfstein auf Abstand gehalten

Am letzten Sonntag war die dritte Mannschaft beim TSV Wolfstein zu Gast, der in der Tabelle genau einen Punkt hinter den Landshutern steht. Daher war es auch das erklärte Mindestziel diesen Abstand beizubehalten. Die Aufstellung der Landshuter war mal wieder wild durchgewürfelt und eigentlich kann man nur bei zwei der sechs SpielerInnen von "Stammspielern" reden. Jedoch war der Ersatz dieses Mal eine wahre Verstärkung! In hart umkämpften Spielen konnten die Landshuter ein Unentschieden sichern. Alle dritten Sätze die in die Verlängerung gingen, konnten die Landshuter für sich entscheiden. Das zeugt von Kampfgeist! Im zweiten Spiel gegen Plattling, die dieses Mal mit ihrer besten Aufstellung antraten, war nichts zu holen. Da aber der TSV Wolfstein ebenso 1:7 gegen Plattling verlor, hatte dies keinen Einfluss auf die Tabelle. Nun stehen die Landshuter weiterhin auf dem sechsten Tabellenplatz, der auch im schlimmsten Fall für den Klassenerhalt reicht. Gefährlich werden könnten nur noch Überraschungssiege der Wolfsteiner am letzten Spieltag.

 

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